Am 22. und 23. August verwandelt sich Steinau an der Straße in eine große historische Bühne. Zwischen Wikingern, Rittern bis hin zu Soldaten aus der Zeit Napoleons stelle ich meine Romanreihe „Tinte und Schwert“ vor.
In einem kurzen, unterhaltsamen Vortrag geht es um den Dreißigjährigen Krieg, die Hexenverfolgungen in Steinau und die Frage, wie schnell gewöhnliche Menschen in außergewöhnlichen Zeiten schuldig werden können. Als besonderer Höhepunkt wird eine Szene aus dem noch unveröffentlichten zweiten Band „Verzweiflung“ von Musketieren nachgestellt.Geschichte zum Anfassen – mit Pulverdampf, moralischen Abgründen und einem kleinen Blick hinter die Kulissen meiner Romane.















Die Eröffnungs-Lesung in Ramsthal war ein schöner Erfolg. Volles Haus und viele alte Bekannte.





Trommelschläge und Kommandos peitschten uns an. Kanonendonner und Musketenfeuer in den Ohren, brennender Rauch und Pulvergestank in Nase und Augen. Die glühende Lunte verbrannte meine Finger, Reiter griffen an, ein Pferd rannte mich fast um. Nahkampf gegen Piken und Schwerter. Einem Kampfgefährten neben mir explodierte die Pulverflasche am Gürtel, zum Glück nur leichte Verbrennungen an der Hand. Ein ‚Feind‘ wollte doch tatsächlich mein bestes Stück aufspießen. Chaos und Adrenalin. Ich habe bisher nur geahnt, was die Schlacht für einen Soldaten damals wirklich bedeutete. Jetzt habe ich es – zumindest ein wenig – gespürt.

