Am Wochenende vom 15. bis 17. Mai reise ich wieder 400 Jahre zurück in die Vergangenheit. Nach Dillenburg mit dem Regiment Johann Wolf. Drei Tage lang: Pulverdampf, Musketendrill, Feldlager, Kanonen, Handwerk und das Leben mitten im Dreißigjährigen Krieg – so nah, wie man es heute kaum noch erleben kann.
Genau solche Wochenenden sind für mich nicht nur Hobby, sondern auch Recherche für Tinte und Schwert.
Wie klingt ein Lager bei Nacht?
Wie richt Schwarzpulver ?
Wie bewegen sich Musketiere wirklich?
Viele Details aus meinen Romanen entstehen genau dort.
Falls ihr in der Nähe seid:
15.–17. Mai 2026
Schloss Dillenburg
Vielleicht sieht man sich zwischen Piken, Lunten und Kanonendonner.










Die Eröffnungs-Lesung in Ramsthal war ein schöner Erfolg. Volles Haus und viele alte Bekannte.





Trommelschläge und Kommandos peitschten uns an. Kanonendonner und Musketenfeuer in den Ohren, brennender Rauch und Pulvergestank in Nase und Augen. Die glühende Lunte verbrannte meine Finger, Reiter griffen an, ein Pferd rannte mich fast um. Nahkampf gegen Piken und Schwerter. Einem Kampfgefährten neben mir explodierte die Pulverflasche am Gürtel, zum Glück nur leichte Verbrennungen an der Hand. Ein ‚Feind‘ wollte doch tatsächlich mein bestes Stück aufspießen. Chaos und Adrenalin. Ich habe bisher nur geahnt, was die Schlacht für einen Soldaten damals wirklich bedeutete. Jetzt habe ich es – zumindest ein wenig – gespürt.





