REZENSIONEN

★★★★★

“Herzschlag der Gewalt” sticht aus dem Einheitsbrei heraus und fesselt den Leser von der ersten Seite an. Ich vergebe 5 Sterne! https://bieberbruda.blogspot.com/2018/06/matthias-soeder-herzschlag-der-gewalt.html

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Wenn Mission Impossible auf Narcos trifft: Herzschlag der Gewalt ist die perfekte Mischung für einen (Polit-)Triller der Extraklasse!
Herzschlag der Gewalt

Inhalt:
Alexander Hartmann ist der geborene Antiheld: Geprägt durch eine schwierige Kindheit, einem Hang zur Gefahr sowie falschen Entscheidungen und Freunden stolpert er durch den Alltag. Als gerade etwas Ruhe in sein Leben einzukehren scheint, beginnt er ein Doppelleben als Frachtpilot und Agent für den deutschen Geheimdienst. Doch die gefährlichen Aufträge zollen ihren Tribut und Alexander möchte die die Arbeit als Geheimagent beenden. Eher gezwungenermaßen nimmt er einen letzten Auftrag an: Er soll den geplanten Anschlag einer terroristischen Gruppierung aus Somalia stoppen. Der Auftrag entpuppt sich als besonders gefährlicher Wettlauf gegen die Zeit, bei der sowohl er als auch seine Freundin Valentina in Lebensgefahr schweben…

Meine Meinung:
Nach einer längeren Durststecke, bei der mich kein Buch so richtig überzeugen konnte, fiel mir “Herzschlag der Gewalt” in die Hand. Durch das Cover erwartete ich einen 0815-Politthriller und wurde schon während dem Prolog in Kenia eines Besseren belehrt!
Das Buch schildert die Ereignisse aus der Sicht von Alexander und Chibala. Alexander ist der ebenso sympathische wie tragische Antiheld, der immer auf der Suche nach Abenteuer ist. Chibala ist ein Waisenkind aus Somalia, dass als Kindersoldat von einer Tortour in die nächste stolpert und als Erwachsener letztendlich so abgestumpft ist, dass von ihm kaum noch Menschlichkeit geblieben ist. Beide Charaktere verfolgt man seit der Kindheit, sodass man mit ihnen fühlt/leidet und auch die Grausamkeiten Chibalas (zumindest teilweise) nachvollziehen kann. Nichtsdestotrotz sollte man als zartbesaiteter Leser vielleicht lieber zu anderen Büchern greifen, denn der Autor beschönigt weder Morde noch Vergewaltigungen oder andere Grausamkeiten.
Die Story scheint anfangs recht simpel zu sein, aber sie entpuppt sich als immer komplexer und spitzt sich immer weiter zu – bis sie im Zusammentreffen beider Erzählstränge ihren Höhepunkt findet. Besonder gut hat mir gefallen, dass die Protagonisten nicht immer nur gut oder nur schlecht sind, sondern dass sich Held und Bösewicht auf beiden Seiten zu Hause fühlen. Und auch die Nebencharaktere bieten einige Überraschungen, auf die ich hier aber nicht tiefer eingehen möchte.
Insgesamt ist “Herzschlag der Gewalt” ein rundherum gelungener Thriller mit gesellschaftskritischen Ansätzen. Ich habe das Buch praktisch in einem Rutsch gelesen und kann kaum zu glauben, dass es sich um ein Romandebüt handelt – bitte mehr davon!

Fazit:
Ein ebenso harter wie spannender Thriller voller Korruption, Macht und Intrigen. “Herzschlag der Gewalt” sticht aus dem Einheitsbrei heraus und fesselt den Leser von der ersten Seite an. Ich vergebe 5 Sterne!


★★★★★ Unglaublich beängstigend und realistisch

Dem Autor Matthias Soeder ist mit „Herzschlag der Gewalt“ ein unglaublich realitätsnaher und schockierender Thriller gelungen. Grausamkeit, Gewalt, Macht, Gier und Geld, gepaart mit authentischen Charakteren, stellen einen unglaublich fesselnden und spannenden Thriller dar. Ich kann dieses Buch nur empfehlen!

 

Nadinesbuntebüecherwelt.de

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Es ist schon einige Zeit verstrichen, seit dem ich das Buch gelesen habe. Ich war zu dieser Zeit sehr gespannt darauf zu erfahren, wie ein Pilot sich als Autor unter Beweis stellt. Diesbezüglich wurde ich äußerst positiv überrascht, denn der Thriller „Herzschlag der Gewalt“ von Matthias Soeder ist gnadenlos brutal, fesselnd und beängstigend realistisch.

Alexander Hartmanns Leben ist seit frühester Kindheit durch ein schwaches soziales Umfeld und exzessiver Gewalteinwirkung geprägt. Mit seinem starken Willen, gelingt es dem Jugendlichen, sich ein unabhängiges Leben aufzubauen. Jedoch ruft die Sucht nach Adrenalin und der Nervenkitzel erneut einige Probleme hervor. Alexander wird dennoch zum Geheimagenten ausgebildet, wobei ihm sein Beruf als Pilot sehr hilfreich unterstützt. Beruflich und privat läuft es fortan sehr zufriedenstellend, sodass er sich schon bald, aus dem Beruf eines Geheimagenten zurückziehen möchte. Doch der BND hat andere Pläne und Alexander wird zu einem letzten lebensgefährlichen Auftrag gezwungen. Doch dieser Auftrag verlangt ihm alles ab, denn nicht nur sein Leben steht auf dem Spiel, sondern auch das von Valentina, der Frau, die er liebt. Ein Kampf um Leben und Tod beginnt, bei dem niemand erkennt, welche Hintergründe der Anschlag wirklich in sich birgt.

Eines gleich vorweg, dieser Thriller ist wahrlich nichts für schwache Gemüter. Grausam, blutig, brutal, unglaublich realistisch und packend. Doch beginnen wir beim Anfang. Die Handlung wird aus zwei verschiedenen Perspektiven geschildert. Zunächst verfolgen wir die Geschehnisse und Ereignisse der beiden Protagonisten, beginnend bei deren Kindheit. Die Entwicklung dieser zwei Personen wird im Wechsel geschildert, bis hin zur heutigen Zeit. Hierbei konnte ich als Leser, die Beweggründe, Verhaltensweisen und Denkansätze sehr gut nachvollziehen. Der Autor Matthias Soeder hat in diesem Buch Charaktere erschaffen, die äußerst realistisch und authentisch wirken. Geprägt von ihrem Umfeld, unzähligen grausamen Schicksalsschlägen, ist die jeweilige Entwicklung zwar sehr erschreckend, dennoch sehr gut nachvollziehbar.

“Witternd streckten die Hyänen ihre Nasen in den Wind. Sein Blut weckte ihren Jagdinstinkt. Gehetzt suchte er nach einer Fluchtmöglichkeit.”
Alexander hat es nicht leicht im Leben. Jedoch gelingt ihm der Absprung und er baut sich sein eigenes ungewöhnliches Leben auf. Als Geheimagent wird Alexander jedoch immer wieder mit Gewalt konfrontiert, was er mit positiven Erfahrungen kompensieren kann.

Dennoch lebt er am Rande der Legalität und muss schließlich einen schwerwiegenden Schicksalsschlag verkraften, welcher ihn komplett aus der Bahn wirft. Nach einigen Jahren und einem Leben am Rande des Todes entdeckt Alexander erneut, wofür es sich zu Leben lohnt.

Ich habe noch nie ein so beklemmendes Gefühl beim Lesen empfunden. Alexanders Leben ging mir sprichwörtlich unter die Haut. Ich habe mit ihm gebangt, gehofft, gelitten und kann meine Empfindungen kaum in Worte fassen. Einerseits empfand ich Wut und Hass gegenüber Dingen, die er selbst nicht beeinflussen konnte. Anderseits vereinnahmte mich der intensive und spannungsgeladene Erzählstil so sehr, dass es mir kaum gelang das Buch beiseite zu legen. Die Spannung und der Nervenkitzel waren für mich zeitweilig kaum auszuhalten und beinahe greifbar. Und noch heut schweife ich gedanklich zu dem Buch ab, da es mich durch seine realitätsnahe und beeindruckende Erzählweise beschäftigt und zum Nachdenken anregt.

Einen großen Anteil an diesem Aspekt, trägt die Darstellung des Bürgerkriegs in Somalia. Sehr erschütternd, niederschmetternd und erschreckend erzählt der Autor von den Geschehnissen und dem Kampf um das Überleben der somalischen Bürger. Schonungslos, grausam und brutal erlebte ich die Entwicklung von Chibala. Ein Mann ohne Skrupel und Gewissen, zu welchem ihn seine düsteren Erfahrungen formten.

Ich muss hierbei immer wieder betonen, wie sehr dieses Buch bei mir nachhallt. Macht, Gier und Geld sind hintergründige Themen, die mir immer wieder einen Schauer über den Rücken jagten. Diese Thematik ist auch heut zutage in der Realität äußerst brisant und aktuell. Ich möchte mir gar nicht ausmalen, welche Marionetten derzeit agieren, um Macht,- und Geld hungrige Menschen zu befriedigen. Leider bleiben dabei oftmals die „einfachen“ Bürger auf der Strecke und bezahlen dies mit ihrem Leben.

Fazit

Dem Autor Matthias Soeder ist mit „Herzschlag der Gewalt“ ein unglaublich realitätsnaher und schockierender Thriller gelungen. Grausamkeit, Gewalt, Macht, Gier und Geld, gepaart mit authentischen Charakteren, stellen einen unglaublich fesselnden und spannenden Thriller dar. Ich kann dieses Buch nur empfehlen!


Kurzum: wer einen intelligent durchdachten und fesselnden Thriller sucht, sollte hier definitiv zugreifen!

Lesbar.blog von Jörg Häusler.

HERZSCHLAG DER GEWALT von Matthias Soeder [Rezension]


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Ein Pilot, der zudem noch die Zeit findet, einen Thriller zu schreiben? Diese Tatsache alleine nötigt mir bei meiner Vorstellung des Pilotenseins eine Menge Respekt ab. Insofern konnte ich auch nicht widerstehen, als ich das Angebot bekommen habe, “Herzschlag der Gewalt” von Matthias Soeder zu rezensieren.

Kurzbeschreibung:

Alexander Hartmann führt ein gefährliches Doppelleben: Vordergründig ein harmloser Frachtpilot, übernimmt er immer wieder riskante Aufträge für den deutschen Geheimdienst.
Dann verliebt sich Hartmann in die ahnungslose Valentina. Um sie nicht zu gefährden, will er aussteigen. Doch der Chef des Bundesnachrichtendienstes weiß von seiner kriminellen Vergangenheit und erpresst ihn: Knast oder Kooperation für einen letzten Fall.
Alexander hat keine Wahl. Er muss den hochbrisanten Auftrag annehmen, um nicht für Jahre hinter Gittern zu verschwinden, und noch wichtiger, um nicht die Liebe der gesetztestreuen und pazifistischen Valentina zu verlieren.

In Nairobi planen somalische Terroristen einen perfekt inszenierten Massenmord auf eine deutsche Einrichtung. Hartmann soll den Anschlag verhindern und die Drahtzieher überführen. Doch zu spät erkennt er die wirklichen Hintergründe des Anschlags. Die unglaubliche Wahrheit bringt auch Valentina in Gefahr. Es entbrennt ein Kampf gegen menschliche Gier und Machtgelüste. Ein Kampf ums nackte Überleben und um Gerechtigkeit.

Mein Eindruck:

Da ich den Klappentext schon bereits für sehr umfangreich halte, möchte ich hier gar nicht näher auf den Inhalt eingehen.

Zum Einstieg in die Story stellt der Autor Alexander Hartmann in Deutschland und seinen Gegenspieler Chibala in Afrika vor. Er belässt es hierbei nicht bei einer kurzen Beschreibung, sondern berichtet über ihre Entwicklung von ihrer Kindheit an. Diese Schilderungen sind recht lebendig und lassen dem Leser komplexe und vielschichtige Protagonisten vor dem inneren Auge erscheinen.

Jeder Lebenslauf für sich alleine ist schon spannend zu lesen, auch weil dieser jeweils durch heftige Schicksalsschläge geprägt wurde. Daher fand ich es sogar ein wenig bedauerlich, dass sich Alexanders und Chibalas Lebenswege unweigerlich kreuzen müssen, und die Wahrscheinlichkeit bei 100 % liegt, dass einer der beiden auf der Strecke bleiben muss.

Nicht nur die Hauptakteure sind klar gezeichnet. Auch die Nebenpersonen sind scharf umrissen und fügen sich nahtlos in das Bild ein. Einzig der Drahtzieher des geplanten Anschlages blieb für mein Empfinden ein wenig zu unscharf. Das allerdings wirkt sich nicht übermäßig auf diese spannende fesselnde Geschichte aus.

Der Erzählstil ist flüssig und detailliert, ohne ausschweifend zu sein. Das Erzähltempo ist jederzeit der Handlung angemessen und vermag es, den Leser dauerhaft zu bannen.

Auch wenn es in der Story mitunter sehr gewalttätig zugeht, ist es weniger das, was das Buch auszeichnet. Vielmehr schafft es der Autor auch, den Leser an seiner emotionalen Schmerzgrenze zu triggern. Hier gibt es insbesondere zwei Szenen, hinter denen meiner Meinung nach alle Gewalttätigkeit verblasst.


Unfassbar gut, äußerst intelligent, authentisch und verdammt brutal. Herzschlag der Gewalt ist einfach großartig, aber alles andere als einfach, sondern äußerst intelligent, komplex und anspruchsvoll.
Buchbloggerin Anja von nisnis-buecherliebe.

ByNisnis Bücherliebe Blogon 4 April 2018

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Ein Netz aus Lügen und eine Spirale der Gewalt – Das soll ein Debüt sein? Unfassbar gut, äußerst intelligent, authentisch und verdammt brutal.

Alexander Hartmann führt ein gefährliches Doppelleben: Vordergründig ein harmloser Frachtpilot, übernimmt er immer wieder riskante Aufträge für den deutschen Geheimdienst. Dann verliebt sich der Agent in die ahnungslose Valentina. Um sie nicht zu gefährden, will er aussteigen. Doch der Chef des Bundesnachrichtendienstes weiß von seiner kriminellen Vergangenheit und erpresst ihn: Knast oder Kooperation für einen letzten Fall.

Hartmann hat keine Wahl. Er muss den hochbrisanten Auftrag annehmen, um nicht für Jahre hinter Gittern zu verschwinden, und noch wichtiger, um nicht die Liebe der gesetzestreuen und pazifistischen Valentina zu verlieren. In Nairobi planen somalische Terroristen einen perfekt inszenierten Massenmord auf eine deutsche Einrichtung. Hartmann soll den Anschlag verhindern und die Drahtzieher überführen. Doch zu spät erkennt er die wirklichen Hintergründe des Anschlags. Die unglaubliche Wahrheit bringt auch Valentina in Gefahr. Es entbrennt ein Kampf gegen menschliche Gier und Machtgelüste. Ein Kampf ums nackte Überleben und um Gerechtigkeit.

Der Autor:

Matthias Soeder, geboren in Schweinfurt am 6. März 1962, hat mit dem Schreiben von Büchern seine neue Leidenschaft entdeckt.
Nachdem er 12 Jahre als Soldat diente, wurde er Verkehrspilot. Seit nunmehr 19 Jahren arbeitet er bei der Frachtfluggesellschaft Cargolux. Von Luxemburg aus fliegt der Kapitän den Jumbo im weltweiten Einsatz.

Bei der ‚Schule des Schreibens’ absolvierte er ein zweijähriges Fernstudium im Fach Belletristik. Dort wurde er mit einer Kurzgeschichte zum Förderpreis nominiert.

Im Sommer 2016 wurden in der Anthologie ‚Das letzte Date’ fünf seiner Kurzgeschichten veröffentlicht. In seinem ersten Buch ‚Herzschlag der Gewalt‘ vermischt Matthias Soeder persönliche Erlebnisse mit tatsächlichen weltpolitischen Ereignissen und einer gehörigen Portion Fantasie. In dem Thriller geht es um einen Frachtpiloten, der als Geheimagent einen Terroranschlag in Nairobi verhindern muss.

Beim Schreiben des Thrillers konnte Matthias Soeder auf seine Expertise als Frachtpilot zurückgreifen. Die im Buch erwähnten Schauplätze hatte er alle selbst besucht. Er verbrachte viel Zeit in Kenia, dem Land, in dem ein Großteil der Handlung spielt. Be der Recherche wurde er in Nairobi vom Militär verhaftet und er musste sich freikaufen. Im Somalierviertel ‚Eastleigh‘ konnte er im letzten Augenblick vor einer Horde betrunkener Somalier flüchten. Auch in ‚Kibera‘, einem der größten Slums der Welt, wurde er verfolgt. Doch der Einsatz hatte sich gelohnt. Soeder gewann einen tiefen Einblick in das Leben der Somalier in Nairobi. Das Ergebnis seiner Recherche konnte er gut in seinem Thriller “Herzschlag der Gewalt” verarbeiten. (Quelle: Amazon)

Reflektion:

Superlativen gehören tunlichst nicht in eine gute Rezension, denn eine Rezension sollte auf sachliche Weise Leser darüber informieren, was man inhaltlich von einem Buch erwarten darf. Bei Matthias Soeders Debüt-Thriller Herzschlag der Gewalt fällt es mir jedoch sichtlich schwer das Gelesene zu rezensieren, ohne meine persönliche Begeisterung für diesen Thriller durchklingen zu lassen. Also lassen wir mal eine gute Rezension eine gute sein.

Herzschlag der Gewalt ist einfach großartig, aber alles andere als einfach, sondern äußerst intelligent, komplex und anspruchsvoll. Knallhart und brutal, so dass Zartbesaitete besser die Finger von diesem Thriller lassen. Es ist nicht das Blutvergießen, dass man verdammt brutal empfindet, sondern das Paket von allgemeiner Gewaltbereitschaft, teils ganzer Gesellschaften, die durch die Seiten knistert.

Wer es versteht zwischen den Zeilen zu lesen und darauf brennt Tiefe in der Handlung und in den Charakteren zu erkennen, der wird mit authentischer Gesellschaftskritik und globalen Konflikten konfrontiert und vor allem mit Figuren, die durch ein schicksalsträchtiges Leben gebrandmarkt, gezeichnet und geformt sind.

Es gehört viel dazu, mich persönlich verlässlich auf jeder Seite zu fesseln und zu packen. Matthias Soeder ist es jedoch kontinuierlich gelungen, denn sein Handlungsaufbau empfand ich verdammt intensiv und unglaublich interessant. Äußerst intelligent spielt Matthias Soeder mit zunächst zwei parallelen Erzählsträngen. Er erzählt zwei Geschichten nebeneinander, während er seine beiden Hauptfiguren langsam und reich an Details entwickelt. Langsam aber nicht im Sinne von zu langsam, sondern im Sinne von intensiv, genau und tiefgründig. Als Leser wächst man auf diese Weise in die dynamische, gewissenhaft recherchierte Story hinein und erhält ein authentisches und glaubhaftes Gesamtpaket voller Wissen, Hintergründen und Tragödien, warum das Leben sie so und nicht anders geformt hat und das in rasantem Tempo.

Man kann erahnen, dass beide Erzählstränge ineinanderlaufen werden, man spinnt seine Ideen im Kopf und doch kommt es anders. Dadurch dass Matthias Soeder die Legenden in frühen Jahren der Figuren beginnt, erlebt man sie sehr existent. Auch wenn die Figuren teils eine hohe Gewaltbereitschaft besitzen, wecken sie auch zahlreiche feinfühlige Emotionen, vorausgesetzt man erfasst die Tiefe der Handlung und das hat mich unglaublich fasziniert.

Herzschlag der Gewalt ist, kaum zu glauben, ein Debüt. Unverständlich, dass nicht längst ein großer Verlag laut hiergeschrien hat, diesen brisanten Thriller zu verlegen, denn inhaltlich punktet dieser mit allen Elementen, die ein Thriller-Herz rasant pulsieren lassen. In angenehm flüssiger Sprache und mit einem guten Gespür für Ausdruck und Klarheit liest sich dieser Thriller äußerst süffig. An manchen Stellen würde ich mir noch einen sprachlichen Feinschliff wünschen, so dass Sätze etwas vollmundiger und noch runder werden, aber ich bin absolut sicher, dass Matthias Soeder bei seinem nächsten Buch sein literarische Potenzial voll ausschöpfen wird und aus diesem Grund ist Herzschlag der Gewalt für mich ein verdienter fünf Sterne Thrill.

Fazit und Bewertung:

Herzschlag der Gewalt von Matthias Soeder ist ein unglaublich spannender und packender Thriller, der gesellschaftskritisch, und globale Konflikte betrachtend, interessante Figuren formt und entwickelt, die durch den intelligenten Aufbau der Handlung bedeutsam existent sind. Dieses Debüt hat mich sehr gefesselt und in seiner Tiefe beeindruckt.

Leseempfehlung. ©nisnis-buecherliebe.de


Die Szenerien sind alle sehr plastisch und so einstehen diese Bilder im Kopf, die man loswerden möchte und liest weiter und weiter und weiter.
Es geht gar nicht aus diesem Teufelskreis herauszukommen.
Denn man kennt ja nun die Gestalten im Buch und möchte doch auch erfahren was noch kommt, wie sich alles entwickelt und wer verdammt noch mal der Typ aus dem Prolog ist!

Von Kerstin und Janna:

„Herzschlag der Gewalt“ | Matthias Soeder

Rezension verfasst von © Kerstin
★★★★☆

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Das Buch wurde mir von dem Autor kostenlos zum Lesen und Rezensieren zur Verfügung gestellt. Meine Rezension basiert ausschließlich auf meinen persönlichen Leseeindrücken und wird durch eine Bereitstellung des Buches nicht beeinflusst.

Inhalt laut Klappentext

Alexander Hartmann führt ein gefährliches Doppelleben: Vordergründig ein harmloser Frachtpilot, übernimmt er immer wieder riskante Aufträge für den deutschen Geheimdienst.
Dann verliebt sich der Agent in die ahnungslose Valentina. Um sie nicht zu gefährden, will er aussteigen. Doch der Chef des Bundesnachrichtendienstes weiß von seiner kriminellen Vergangenheit und erpresst ihn: Knast oder Kooperation für einen letzten Fall.
Hartmann hat keine Wahl. Er muss den hochbrisanten Auftrag annehmen, um nicht für Jahre hinter Gittern zu verschwinden, und noch wichtiger, um nicht die Liebe der gesetztestreuen und pazifistischen Valentina zu verlieren. In Nairobi planen somalische Terroristen einen perfekt inszenierten Massenmord auf eine deutsche Einrichtung. Hartmann soll den Anschlag verhindern und die Drahtzieher überführen. Doch zu spät erkennt er die wirklichen Hintergründe des Anschlags. Die unglaubliche Wahrheit bringt auch Valentina in Gefahr. Es entbrennt ein Kampf gegen menschliche Gier und Machtgelüste. Ein Kampf ums nackte Überleben und um Gerechtigkeit.

Von Kindern & Soldaten

Deutschland und Ostafrika – zwei Welten in denen zwei Jungen groß werden. Der eine im Krieg gegen ein ganzes Land, der andere im Krieg der vom Vater ausgeht.
Alleine auf sich selbst gestellt, müssen beide, Alexander und Chibala, mit der Welt fertig werden und allem was da kommt.

Ob ihr euch anschnallt oder nicht, ist eure Sache. Ich rate euch es zu tun. Reklamation und Schadenersatz werden prinzipiell abgewiesen.
(S. 173)

Es soll ja Stimmen geben die sagen „Selfpublisher lese ich nie“, da kann ich nur sagen „jeder fängt mal klein an und selbst der größte Autor/die größte Autorin hat mit einem Buch Nummer 1 angefangen.
Dies hier ist das Debüt eines Selfpublishers und es ist für alle Thriller-Fans eine absolute Lese-Empfehlung wert.
Gewiss, das Cover empfand ich jetzt nicht so als Brüller und es gibt bestimmt hier und da etwas an dem man nörgeln könnte – aber – ich breche Bestseller-Bücher ab, weil sie mir kein Stück gefielen und dieses hier habe ich sehr gerne gelesen.

Dieses Buch startet rasant und bleibt es die kompletten 430 Seiten lang. Keine Langeweile, sondern ein Ereignis nach dem anderen.
Der Prolog ist nur der Trommelwirbel, der Paukenschlag kommt mit den zwei Jungs und ihren „Werdegängen“.
Immer im Wechsel erfährt man, wie schnell aus einem Alltag ein Alptraum wird und das alles, was geschieht, eine Konsequenz hat. Während der eine versucht, das Beste aus sich und seinem Leben zu machen, stürzt der andere komplett ab. Aber eigentlich würde es auch umgekehrt passen.

Worum geht es eigentlich? Um eben diese zwei Jungen.

Chibala

Ein Elfjähriger, der im kriegsgebeutelten Somalia erst zum Waisen wird und unfassbare Gräuel sehen muss, um dann als Flüchtling eine Tortour nach der andern übersteht. Nach kurzer Hoffnung endet er als Kindersoldat. Keine Hoffnung, keine Chancen. Eine erbarmungslose Welt, von den Erwachsenen hervorgeschworen, wird aus ihm ein seelen- und herzloses Monster.
Hier ist die Stelle an der ich mir viel mehr an Informationen und Tiefe in der Geschichte gewünscht hätte. Die Thematik der Kindersoldaten ist nun aber sehr umfangreich und wurde deshalb wohl auch nur kurz angeschnitten.

Alexander

Der Vierzehnjährige mit einem alkoholkranken und gewalttätigen Vater. Halbwaise mit den falschen Freunden. Ein Absturz nach dem andern, um dann doch wieder auf die Beine zu kommen. Endlich mal Glück im Erwachsenen-Leben und dann ein solch grausamer Schicksalsschlag.
Alles wieder auf Null und ein Neustart in der Welt der Geheimdienste und damit in einer Welt in der ein Toter mehr oder weniger nichts zählt.

Aber so war nun mal das Leben. Es gab Starke und Schwache, Gewinner und Verlierer.
(S. 64)

Zwei Soldaten, die ihr Ding durchziehen. Von einem geht eine große Gefahr aus, der andere versucht sie einzudämmen. Somit ist es kaum verwunderlich dass sich beide im Laufe der Geschichte begegnen. Vom Leben gebeutelt kann es eigentlich gar nicht mehr schlimmer kommen und doch setzt der Autor immer wieder einen drauf.
Ein Politthriller vom Feinsten, der auch jede Menge an Action bereit hält. Es wird gestorben und gemordet, stellenweise richtig brutal – darauf sollte man sich unbedingt einstellen, denn Matthias Soeder spart kein Stück mit Details.

Eine terroristische Gruppierung und die Gefahr die von ihr ausgeht. Korruption, Verrat, Erpressung, Entführung – es gibt sehr viel zu tun für Alexander und so nebenbei muss er nicht nur um sein Leben fürchten. Die allgegenwärtige Bedrohung für ihn wird zur Herausforderung. Wer hält ihm den Rücken frei und wer hat schon das Messer gezogen? Wer hat da alles Dreck am Stecken und wie kann er heil aus dieser katastrophalen Sache herauskommen?

Mir gefiel die Aufmachung der Kapitel sehr gut. Immer die Jahreszahl, die Uhrzeit, der Ort oder die entsprechende Person. So konnte ich den Geschehnissen wunderbar folgen, wusste immer wo ich mich gerade befand und war dem ein oder anderen der Charaktere sogar ein Stück voraus.
Apropos Charaktere, die zwei wichtigsten sind sehr authentisch und damit gelungen. Egal ob Held oder Bösewicht, jeder wurde in seinem Part in dem Buch herrlich dargestellt.

Die Szenerien sind alle sehr plastisch und so einstehen diese Bilder im Kopf, die man loswerden möchte und liest weiter und weiter und weiter.
Es geht gar nicht aus diesem Teufelskreis herauszukommen.
Denn man kennt ja nun die Gestalten im Buch und möchte doch auch erfahren was noch kommt, wie sich alles entwickelt und wer verdammt noch mal der Typ aus dem Prolog ist!

Rezension verfasst von © Kerstin
★★★★☆


Super Thriller! Ein Buch, was ich nicht mehr aus der Hand legen wollte. Durchweg spannend, von der ersten bis zur letzten Seite. Aber nichts für schwache Nerven! Sehr gelungenes Werk, Hut ab! ★★★★★(5 von 5 Sterne) Amazon Kunde


Was die Action, speziell die Kämpfe, Folterungen und Grausamkeiten angeht, bringt der Autor das derart glaubhaft rüber, das man es vor seinem inneren Auge sehen, fühlen und schmecken kann.
★★★★(4 von 5 Sterne)  Spannend! Amazon Kunde. Buchfluesterin
2 April 2018

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Inhalt:

Alexander Hartmann führt ein gefährliches Doppelleben: Vordergründig ein harmloser Frachtpilot, übernimmt er immer wieder riskante Aufträge für den deutschen Geheimdienst.
Dann verliebt sich der Agent in die ahnungslose Valentina. Um sie nicht zu gefährden, will er aussteigen.
Doch der Chef des Bundesnachrichtendienstes weiß von seiner kriminellen Vergangenheit und erpresst ihn: Knast oder Kooperation für einen letzten Fall.Hartmann hat keine Wahl.
Er muss den hochbrisanten Auftrag annehmen, um nicht für Jahre hinter Gittern zu verschwinden, und noch wichtiger, um nicht die Liebe der gesetztestreuen und pazifistischen Valentina zu verlieren.
In Nairobi planen somalische Terroristen einen perfekt inszenierten Massenmord auf eine deutsche Einrichtung. Hartmann soll den Anschlag verhindern und die Drahtzieher überführen. Doch zu spät erkennt er die wirklichen Hintergründe des Anschlags.
Die unglaubliche Wahrheit bringt auch Valentina in Gefahr. Es entbrennt ein Kampf gegen menschliche Gier und Machtgelüste. Ein Kampf ums nackte Überleben und um Gerechtigkeit.

Cover:

Sehr gut gewählt.
Alle Elemente des Buches sind auf dem Cover vereinigt.

Achtung Spoiler!

Meinung:

Selten bekomme ich einen Thriller eines deutschen Autors zugesendet.
Umso gespannter war ich als “Herzschlag der Gewalt ” in den Händen hielt.

Der Einstieg in die Story gelingt einem recht schnell.
Man lernt Alexander Hartmann kennen und unter welchen Umständen er aufwuchs, man erfährt seinen bisherigen Werdegang bis er zum Agenten des BND ausgebildet wurde.
Eine weitere persönliche Tragödie, wirft ihn für einige Zeit aus der Bahn.

Eine weitere wichtige Person in dieser Geschichte ist der Somalier Chibala.
Auch ihn lernt man von klein auf kennen und bekommt aufgezeigt, wie aus dem kleinen Waisenjungen, das Monster wurde, welches man schließlich hier präsentiert bekommt.

Die Story ist locker und sehr actionreich geschrieben und daher recht flüssig zu lesen. An Brutalität und Grausamkeit mangelt es hier auch nicht, aber es steckt auch eine sehr intelligente, gut durchdachte und komplexe Story dahinter.

Allerdings muss ich gestehen, dass ich ein wenig Probleme mit dem Protagonisten Alexander Hartmann, der ja der Held in dieser Geschichte ist, hatte.
Er blieb mir lange, lange Zeit zu distanziert, zu kühl , in einigen seiner Handlungen nicht wirklich nachvollziehbar.
Ein für mich nicht greifbarer Super-Agent, der vor nichts und niemanden Angst hat und allen überlegen ist.
Ganz ehrlich?
Chibala hatte mehr Tiefe als er, weshalb mir die Passagen mit ihm auch besser gefallen haben.
Erst ca. 100 Seiten vor dem Ende bekommt man auch mal einen anderen Alexander mit einer menschlichen Seite präsentiert.
Da gefiel er mir deutlich besser.

Ein anderer Punkt, bei dem ich immer grinsen musste, waren die Szenen, speziell die Liebesszenen ,mit Bianca oder Valentina und die Dialoge währenddessen oder danach.
Man merkt deutlich, dass dem Autor solche Szenen nicht wirklich liegen, denn die Dialoge sind derart gestelzt, wirken sehr unecht, klischeehaft und sehr abgenutzt. Es herrschte überhaupt keine wirkliche Verbundenheit zwischen den Paaren, kein echtes Gefühl, sondern nur Sex und ständige Vorwürfe, Zickigkeiten und Heulerei.
Ich hatte irgendwie den Eindruck, dass es dem Autor unangenehm war, diese Szenen zu schreiben. 😉
Das ist für die eigentliche Story nicht wirklich wichtig, aber ich glaube, das ist einer der Gründe, warum mir Alexander Hartmann so seltsam fremd blieb.

Was die Action, speziell die Kämpfe, Folterungen und Grausamkeiten angeht, bringt der Autor das derart glaubhaft rüber, das man es vor seinem inneren Auge sehen, fühlen und schmecken kann.
Hier hat er überhaupt keine Probleme Authentizität rüber zu bringen.

Fazit:

Ein durchaus gelungenes Debüt mit reichlich Action, Spannung, viel Blut und einer tollen Story.
Ein paar kleine Holprigkeiten gab es, aber das tat der actionreichen Geschichte keinen Abbruch.

Empfehlung:

Für alle Action-/ Agenten- Thriller- Fans, die nicht zu zart besaitet sind.

Von mir gibt’s:

4 von 5 Sternen


Schon der Prolog lässt einen schlucken und man ahnt, was auf einen zu kommt. Und das ist es, was einen das Buch nicht mehr aus der Hand legen lässt. Buchbloggerin Anja Bauer.

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Alexander Hartmann ist Frachtpilot und bereist so die Welt.  Aber er hat was zu verbergen. Denn er ist auch beim Geheimdienst tätig und kann so Undercover als Schmuggler arbeiten. Denn niemand kontrolliert ihn am Flughafen.

Doch dann will Alexander aussteigen und soll nur noch einen einzigen Auftrag übernehmen. Und somit beginnt der Kampf übers überleben. Schafft Alexander es, die somalischen Terroristen aufzuhalten und den Massenmord zu verhindern?

Herzschlag der Gewalt ist mehr ein Politthriller und eigentlich mag ich keine Politthriller. Aber dieser hat mich in Gewalt genommen.

Die Geschichte selber führt durch einzelne Handlung stränge. Einmal ist da die Sicht aus Alexander und dann die Sicht von Chibala, dem Terroristen.

Alexanders und Chibalas Leben waren am Anfang nicht einfach. Der Frachtpilot hat sich erst sein jetziges Leben erkämpfen müssen, da er in früheren Jahren mit Drogen gedealt hat, Überfälle begangen usw.

Chibala ist als Kind schon mit Krieg und Tod konfrontiert worden und hat da schon die Waffe in die Hand gedrückt bekommen. Die Kindheit und die Jugend ist mit Gewalt geprägt und so wird sein Leben bestimmt. Mit Gewalt, Brutalität und Hass.

Ja und dann kommt der Zeitpunkt, wo beide zusammentreffen. Und obwohl sie beide nicht unterschiedlicher sein könnten, sind sie sich doch ähnlich.

Herzschlag der Gewalt ist heftig, und teilweise musste ich das Gelesene erst einmal verdauen. Obwohl es ein fiktiver Thriller ist, steckt soviel Wahrheit darin. Nach der Gewalt und den Beschreibungen sollte dieses Buch nicht von Lesern mit schwachen Nerven gelesen werden.

Trotzdem kann man den Thriller nicht aus der Hand legen, denn der Spannungsbogen ist enorm. Gut, in der Mitte des Buches flacht er ein wenig ab aber am Ende steigt er wieder rasant an.

Schon der Prolog lässt einen schlucken und man ahnt, was auf einen zu kommt. Und das ist es, was einen das Buch nicht mehr aus der Hand legen lässt.

Dazu kommen noch kurze Sätze und detailliert geschriebene Szenen, wo das Kopfkino eine große Rolle spielt.

Das Cover ist sehr gut dargestellt und zeigt einen Jumbo beim Flug. Im Hintergrund eine Karte von Afrika. Dazu oben links drei Terroristen im Sonnenuntergang. Herzschlag der Gewalt – der Titel prangt über das halbe Cover. Ein Cover, das Anspricht.

Matthias Soeder, der Autor hat mit diesen „Polit“Thriller ein Werk erschaffen, das der Realität verdammt nahekommt. Teilweise sind hier auch wahre Handlungen eingebaut wie z. B. mit den Kriegsschiffen auf Piratenfang. Oder das mit dem deutschen Seglerehepaar. Klar sind die Handlungen so umschrieben, dass sie nicht mehr ganz der Realität entsprechen, aber trotzdem hat es einen Hintergrund.

Ich selber war ja auf eine Lesung in der Buchhandlung Colibri in Schweinfurt. Und da hatte ich das Buch schon zur Hälfte gelesen. Bei dieser Lesung zeigte uns der Autor Matthias Soeder Bilder und kleine Filmsequenzen. Da ich eh schon beim Lesen Kopfkino hatte, wurde es durch die eindringlichen Bilder und Filmsequenzen nochmals gesteigert.

Auf seiner Homepage sieht man einige Bilder. Man kann in der Recherche für das Buch nachlesen und es gibt den  Trailer zum Buch. Und dieser ist genauso eindringlich wie das Buch selber. Und macht Neugierig auf das Buch. Aber wie gesagt, nichts für schwache, zarte Nerven. Und ich bin einiges gewöhnt, denn meine Lieblingsgenre ist True Crime!! Aber selbst hier musste ich ein paar Mal Schlucken. Trotzdem, ich kann diesen Thriller nur empfehlen. Gerade dann, wenn man die Augen für das Geschehen außerhalb seiner heilen Welt verschließt!


Erschreckend aktuell. Mir hat an diesem Erstlingswerk vor Allem gefallen, dass man als Leser immer den Eindruck hat, das hätte sich wirklich so abspielen können, gerade auch das Ende ist erschreckend aktuell. ★★★★★ Thalia Kunde.

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Alexander Hartmann reist als Frachtpilot in viele verschiedene Länder – eine perfekte Tarnung für einen Mitarbeiter des deutschen Geheimdienstes. Dass dieses Berufsleben lebensgefährlich sein kann, muss Alexander sehr schmerzhaft erfahren, deshalb will er seine Agententätigkeit beenden. Doch dem BND-Chef gelingt es, ihn zu einem letzten Einsatz zu zwingen. Es geht nach Afrika, wo somalische Terroristen in Kenia einen verheerenden Anschlag planen. Alexander muss die Attentäter stoppen, sonst wird es einen furchtbaren Massenmord geben. Doch die Terroristen verfügen über scheinbar unendlich viel Geld und effektive Waffen. Und nicht nur Alexander begibt sich in Gefahr, seine Freundin Valentina lebt ebenfalls gefährlich… Der Autor Matthias Soeder hat mit seinem ersten Thriller „Herzschlag der Gewalt“ ein spannendes und realitätsnahes Buch geschrieben. Ihm gelingt es, dem Leser das komplexe Geschehen verständlich und kurzweilig zu übermitteln, die 430 Seiten weisen kaum Längen auf. Der Schreibstil ist nüchtern, klar und flüssig. Der Geschichte merkt man jederzeit den Fachmann auf dem Gebiet der Fliegerei an – Matthias Soeder ist Frachtpilot, bereist als solcher die Welt und ist auch real schon in brenzlige Situationen geraten. Die Beschreibungen der Verbrechen in diesem Buch sind hart, es gibt viele blutige und gewalttätige Szenen, wer so etwas nicht mag, sollte diesen Thriller besser nicht lesen. Mir hat an diesem Erstlingswerk vor Allem gefallen, dass man als Leser immer den Eindruck hat, das hätte sich wirklich so abspielen können, gerade auch das Ende ist erschreckend aktuell. Das Cover passt mit dem großen Flugzeug und den bewaffneten Männern sehr gut zum Inhalt dieses Thrillers. Den Titel finde ich zwar passend, aber er spricht mich nicht wirklich an, hier hat wirklich der Klappentext mein Interesse geweckt – und das habe ich nicht bereut: Das Buch ist auf alle Fälle lesenswert!


Genial geschrieben, megaspannend.

Ich bin hin und weg und konnte bereits nach der ersten Seite das Buch nicht mehr weglegen!!! Ich freue mich schon auf das nächste Buch!★★★★★(5 von 5 Sterne) Tangooscar, Amazon.


Ein beeindruckendes Debüt, ich bin gespannt was Matthias Soeder uns als nächstes zu lesen gibt. Die Messlatte hat er auf jeden Fall schon mal ziemlich hoch gehängt. Vom Buchblog “Lesenswertes aus dem Bücherhaus”.

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Inhalt:
Alexander Hartmann ist ein Krimineller, anders kann man das nicht sagen, um seiner Spielsucht frönen zu können, verdient er sich während seiner Bundeswehrzeit gemeinsam mit einem Kameraden etwas Geld im Drogenmilieu dazu. Als er geschnappt wird, kommt er nicht etwa hinter Gitter sondern wird vom BKA als Geheimagent angeheuert, ein Deal mit fatalen Folgen.
Während Alexander nach einer persönlichen Katastrophe,vom BKA zum BND wechselt, erfährt der Leser von Chiballa, einem kleinen Jungen der zu einem grausamen und gnadenlosen Verbrecher heranwächst.

Meine Meinung: Herzschlag der Gewalt. Der Titel ist Programm, gefühlt im Sekundentakt, wird gemordet, gefoltert und vergewaltigt, also dieses Buch ist wirklich nichts für schwache Nerven, schon auf den ersten Seiten wird die Grausamkeit der Menschen, gepaart mit der Grausamkeit der Natur mehr als bildhaft beschrieben und wer denkt “Es kann ja nicht viel schlimmer kommen” der irrt gewaltig, es kommt schlimmer, viel schlimmer, selten habe ich ein Buch gelesen in dem Szenen wie sie tagtäglich vorkommen können und sicher auch vorkommen so realistisch beschrieben werden. Chiballa der kleine Junge der seine Mutter verlor, wird mit 14 Jahren zum Kindersoldat in Somalia, wir haben alle schon davon gehört wie grausam diese Kinder ausgebeutet werden und dabei verlieren sie zwangsläufig ihre Menschlichkeit, das Ergebnis kann man hier nachlesen.
An den Schreibstil Matthias Soeders musste ich mich erst gewöhnen. Kurze, knappe Sätze, hetzten mich fast schon durch das Buch.
Ein beeindruckendes Debüt, ich bin gespannt was Matthias Soeder uns als nächstes zu lesen gibt. Die Messlatte hat er auf jeden Fall schon mal ziemlich hoch gehängt.


„Herzschlag der Gewalt“ ist ein rasanter Thriller, der Emotional viel zu bieten hat. Von Wut, Hass bis Erleichterung ist bei mir alles dabei gewesen. Daher kann ich dieses Buch mit einem guten Gewissen weiterempfehlen! Buchblogger Elke, Captainbooks. 

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Ich finde den Einstieg in das Buch sehr gelungen. In meinen Augen entsteht schon hier ein Sog, der einen schnell und vielversprechend in das Buch eintauchen lässt. Dabei spielt die Geschichte abwechselnd in Afrika und Deutschland. Man lernt Chibala und Alexander von klein auf kennen und begleitet sie über die Jahre. Dabei finde ich Alexander, der eine zwiespaltige Persönlichkeit hat und sich am Anfang mit krummen Dingern und anschließend als V-Mann über Wasser hält, besonders interessant. Ich konnte mich gut mit ihm identifizieren und seinen innerlichen Kampf nach einem Ziel in seinem Leben nachvollziehen.

Auch wenn ich bei den Themen „Krieg“, „Flüchtlinge“ und „Terroristen“ etwas bedenken hatte, da es nicht gerade einfache Themen sind, über die man schreiben kann, hat es Matthias Soeder geschafft diese Themen einfach, verständlich und mitfühlend zu formulieren. Aber auch insgesamt finde ich das Konzept seines Buches einfach und schlicht gehalten. Der Schreibstil ist flüssig, man kann seinen Gedanken gut folgen und die Kapitellänge ist sehr angenehm. Ebenso finde ich den Wechsel zwischen schnellen Kapiteln, in denen man nur so durch die Ereignisse schwebt und den Augenblicken, an denen man die Situationen detailliert präsentiert bekommt, gut gelungen.

Für mich ist das Buch ein authentischer Thriller, der sehr gut recherchiert wurde. Man bekommt nicht nur schmerzhafte Einblicke in das traurige Leben der Kinder in Afrika, sondern auch abgründige Blicke in eine deutsche Familie, die durch Alkohol und Mord zerstört wurde. Aber auch die Themen „Macht“ und „menschliche Gier“ werden vielversprechend verarbeitet! „Herzschlag der Gewalt“ ist ein rasanter Thriller, der Emotional viel zu bieten hat. Von Wut, Hass bis Erleichterung ist bei mir alles dabei gewesen. Daher kann ich dieses Buch mit einem guten Gewissen weiterempfehlen!


Bei diesem Buch wusste ich zuerst nicht, auf was ich mich da genau einlasse und war diesbezüglich sehr gespannt. Ich liebe Thriller, aber dieser hier ist auf seine Art besonders. Die Geschichte ist wirklich nichts für schwache Nerven, jedoch ich habe sie geliebt. Die Spannung und Neugier ist von der ersten Seite an vorhanden und es fällt schwer, dass Buch aus der Hand zu legen. Matthias Soeders Erstlingswerk ist ihm definitiv gelungen. Von Buchbloggerin Susse von SusesBuchtraum
★★★★★(5 von 5 Sterne)

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Das Cover:
Das Flugzeug und die dunklen Männer mit den Waffen, passen super gut zur Geschichte und der Name passt perfekt. Mir gefällt das Cover sehr gut.

Die Geschichte:
Die Geschichte ist von Anfang an spannend. Man begleitet Alexander und Chiballa mehrere Jahre. Zuerst sind sie noch unschuldige Kinder und werden dann erwachsene Männer. Das Buch wird abwechselnd erzählt. Mal aus der Sicht von Alexander, mal aus der Sicht von Chiballa und auch anderen Protagonisten, und trotzdem kommt man nicht durcheinander.

Die Charaktere:
An die Charaktere gewöhnt man sich sehr schnell und hat dadurch keine Probleme, diese auseinander zu halten. Man schließt gewisse Personen in sein Herz, und fiebert mit ihnen mit.

Der Schreibstil:
Der Schreibstil ist super flüssig und hat mir sehr gut gefallen. Man kann die Geschichte ohne Probleme lesen und keine Fragen bleiben offen.

Fazit:
Nichts für schwache Nerven. Für Thriller- und Actionfans ein Muss. Diese Geschichte verdient seine 5 Sterne und ich kann das Buch wirklich empfehlen.
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Leider muss ich diese Rezension direkt mit etwas Negativen anfangen, weil es eigentlich nur eine Kleinigkeit ist. Aber diese Kleinigkeit finde ich so schade und andere Leser empfinden es vielleicht nicht als Kleinigkeit.★★★★(4 von 5 Sterne) Angeltearz, Leseplattform “Lovelybooks.

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Der Klappentext verrät nur einen Zeitstrahl der Geschichte. Ja, Alexander ist der Protagonist. Einer von Zwei. Es gibt noch einen weiteren Protagonist, der praktisch der Gegenspieler von Alexander ist und genauso viel Aufmerksamkeit und Seiten bekommt. Ich finde schon, dass man das im Klappentext erwähnen sollte. Ich war ein wenig erstaunt von einer weiteren Geschichte zu lesen. Es ist aber leider nicht das Einzige, was im Klappentext nicht erwähnt wird.
Ich muss ehrlich sagen, dass ich eine ganz andere Geschichte erwartet habe, als ich letztendlich gelesen habe.

Der Titel “Herzschlag der Gewalt” ist Programm, denn es ist unglaublich gewalttätig. Ich versuche es spoilerfrei zu halten, aber Kontext muss ich schon schreiben. Es geht um Menschen aus Somalia, Afrika. In Somalia herrscht Krieg. Kinder, die mit ansehen müssen, wie brutal gemordet wird und selbst in diese Schiene geraten und skrupellos werden. Für diese Menschen, in der Regel Männer, ist das Alltag, ihr Leben. Ich denke, jeder kann sich jetzt zusammen reimen, was Alexander macht.

Alexander ist ein sehr interessanter Charakter, der mir an manchen Stellen aber etwas zu “weich” ist. Dafür dass er ein knallharter Typ ist, hat er seine weiche Seite und ich weiß nicht, ob ich ihm das so abkaufe. Harte Schale, weicher Kern kann ja ganz nett sein, aber er ist mir zu weinerlich dann. Vielleicht wollte der Autor hier, neben der ganzen Gewalt, etwas nettes und harmloses bieten.

“Wie schwach die Menschen doch sind. Für lächerliche Motive verkaufen sie ihre Seele. Aber solche Menschen sind meine Diener.”
~ S. 194

Der Schreibstil des Autors ist dafür mega. Er weiß was er da schreibt, das merkt man deutlich. Und er hat mich in die Geschichte rein gezogen und nicht mehr los gelassen. Er schreibt skrupellos und detailgetreu. Ja, manchmal zu detailgetreu. Aber es musste wohl so sein, damit die Szene glaubwürdig ist. Er zieht diesen Stil von Anfang bis Ende durch.

Recherchiert ist das Buch wirklich gut, habe ich den Eindruck. Wir bekommen nur am Rande, durch die Medien mit, was in Somalia los ist. Wie die Menschen sich dort gegenseitig regelrecht “abschlachten” und das das für die Menschen Normalität ist. Ich finde es gut, dass der Autor mit dem Thema so offen und schonungslos umgeht. Es sollten noch mehr Menschen die Augen geöffnet werden. Deswegen ist es auch so schade, dass es nicht im Klappentext erwähnt wird. Der ganze Hintergrund ist für mich persönlich wichtiger, als die Geschichte rund um Alexander. Es ist schön verpackt so, weil man mit Alexander an die Materie gebracht wird.
Ich bin in der Hinsicht auf der Gewalt zwiespaltig. Einerseits finde ich es gut, dass es schonungslos ist. Andererseits gibt es Szenen, die sicherlich so vorkommen, aber selbst bei mir Übelkeit hervorgerufen haben. Ich kann viel ab, aber sowas muss ich nicht lesen!

Die Bewertung des Buches fällt mir sehr schwer.
Ich hasse Gewalt jeglicher Art. Aber andererseits leben wir in einer Welt, in der Gewalt nun mal Realität ist und wir die Augen nicht davor schließen sollten.
Eine Leseempfehlung spreche ich nur bedingt aus, weil man für das Buch gemacht sein muss.


Mit seinem Erstlingswerk legt Matthias Soeder, der im wahren Leben ebenfalls als Frachtpilot unterwegs ist und somit weiß, worüber er hier schreibt, gleich einen ungemein packenden Agententhriller vor, der mich auf ganzer Linie überzeugen konnte.  ★★★★★(5 von 5 Sterne)  Rezension von ech aus “Weltbild.de”

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Die gut aufgebaute Geschichte strotzt nur so vor Spannung und überraschenden Wendungen, enthält aber auch eine große Anzahl an expliziten Gewaltszenen (Der Titel des Buches ist hier wirklich Programm.), die wenig bis nichts auslassen und somit sicherlich nicht jedermanns Sache sind. Hier gehören sie aber absolut zur Geschichte dazu und kommen nur in wenigen Ausnahmefällen etwas zu überzogen rüber.
Zu Beginn lässt sich der Autor Zeit, den Werdegang und den Hintergrund seiner Hauptfigur Alexander Hartmann ausführlich zu beschreiben und stellt dabei die Lebensgeschichte des Afrikaners Chibala, der im weiteren Verlauf zum großen Gegenspieler von Alexander wird, gegenüber. Bei beiden Figuren verzichtet der Autor weitestgehend auf die klassischen Gut-und-Böse-Klischees und schafft so zwei ungemein lebendige und vielschichtige Charaktere, die die Geschichte über die gesamte Länge des Buches tragen.
Der größte Teil des Buches spielt auf dem afrikanischem Kontinent, einem frischem Schauplatz, der noch nicht so oft in Krimis und Thrillern vorkommt. In den Beschreibungen zu Land und Leuten beweist der Autor seine Kenntnisse bzw. seine gute Recherchearbeit zu den Schauplätzen und der Geschichte den Kontinents. Dies trägt auch einen gehörigen Anteil zum überzeugenden Gesamtergebnis bei.
Wer ein Faible für spannende Agenten-Thriller hat und sich von den Gewaltbeschreibungen nicht abschrecken lässt, wird hier bestens unterhalten. Auf weitere Bücher des Autoren kann man schon sehr gespannt sein.

ERSCHRECKEND AKTUELL.
Der Autor Matthias Soeder hat mit seinem ersten Thriller „Herzschlag der Gewalt“ ein spannendes und realitätsnahes Buch geschrieben. Ihm gelingt es, dem Leser das komplexe Geschehen verständlich und kurzweilig zu übermitteln, die 430 Seiten weisen kaum Längen auf. Der Schreibstil ist nüchtern, klar und flüssig. (Bewertung aus dem Leseportal “WAS LIEST DU”)

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Alexander Hartmann reist als Frachtpilot in viele verschiedene Länder – eine perfekte Tarnung für einen Mitarbeiter des deutschen Geheimdienstes. Dass dieses Berufsleben lebensgefährlich sein kann, muss Alexander sehr schmerzhaft erfahren, deshalb will er seine Agententätigkeit beenden. Doch dem BND-Chef gelingt es, ihn zu einem letzten Einsatz zu zwingen. Es geht nach Afrika, wo somalische Terroristen in Kenia einen verheerenden Anschlag planen. Alexander muss die Attentäter stoppen, sonst wird es einen furchtbaren Massenmord geben. Doch die Terroristen verfügen über scheinbar unendlich viel Geld und effektive Waffen. Und nicht nur Alexander begibt sich in Gefahr, seine Freundin Valentina lebt ebenfalls gefährlich…
Der Autor Matthias Soeder hat mit seinem ersten Thriller „Herzschlag der Gewalt“ ein spannendes und realitätsnahes Buch geschrieben. Ihm gelingt es, dem Leser das komplexe Geschehen verständlich und kurzweilig zu übermitteln, die 430 Seiten weisen kaum Längen auf. Der Schreibstil ist nüchtern, klar und flüssig. Der Geschichte merkt man jederzeit den Fachmann auf dem Gebiet der Fliegerei an – Matthias Soeder ist Frachtpilot, bereist als solcher die Welt und ist auch real schon in brenzlige Situationen geraten. Die Beschreibungen der Verbrechen in diesem Buch sind hart, es gibt viele blutige und gewalttätige Szenen, wer so etwas nicht mag, sollte diesen Thriller besser nicht lesen. Mir hat an diesem Erstlingswerk vor Allem gefallen, dass man als Leser immer den Eindruck hat, das hätte sich wirklich so abspielen können, gerade auch das Ende ist erschreckend aktuell.
Das Cover passt mit dem großen Flugzeug und den bewaffneten Männern sehr gut zum Inhalt dieses Thrillers. Den Titel finde ich zwar passend, aber er spricht mich nicht wirklich an, hier hat wirklich der Klappentext mein Interesse geweckt – und das habe ich nicht bereut: Das Buch ist auf alle Fälle lesenswert!

Mir hat an diesem Erstlingswerk vor Allem gefallen, dass man als Leser immer den Eindruck hat, das hätte sich wirklich so abspielen können, gerade auch das Ende ist erschreckend aktuell.★★★★★(5 von 5 Sterne) Kunde von Amazon.

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Alexander Hartmann reist als Frachtpilot in viele verschiedene Länder – eine perfekte Tarnung für einen Mitarbeiter des deutschen Geheimdienstes. Dass dieses Berufsleben lebensgefährlich sein kann, muss Alexander sehr schmerzhaft erfahren, deshalb will er seine Agententätigkeit beenden. Doch dem BND-Chef gelingt es, ihn zu einem letzten Einsatz zu zwingen. Es geht nach Afrika, wo somalische Terroristen in Kenia einen verheerenden Anschlag planen. Alexander muss die Attentäter stoppen, sonst wird es einen furchtbaren Massenmord geben. Doch die Terroristen verfügen über scheinbar unendlich viel Geld und effektive Waffen. Und nicht nur Alexander begibt sich in Gefahr, seine Freundin Valentina lebt ebenfalls gefährlich…
Der Autor Matthias Soeder hat mit seinem ersten Thriller „Herzschlag der Gewalt“ ein spannendes und realitätsnahes Buch geschrieben. Ihm gelingt es, dem Leser das komplexe Geschehen verständlich und kurzweilig zu übermitteln, die 430 Seiten weisen kaum Längen auf. Der Schreibstil ist nüchtern, klar und flüssig. Der Geschichte merkt man jederzeit den Fachmann auf dem Gebiet der Fliegerei an – Matthias Soeder ist Frachtpilot, bereist als solcher die Welt und ist auch real schon in brenzlige Situationen geraten. Die Beschreibungen der Verbrechen in diesem Buch sind hart, es gibt viele blutige und gewalttätige Szenen, wer so etwas nicht mag, sollte diesen Thriller besser nicht lesen. Mir hat an diesem Erstlingswerk vor Allem gefallen, dass man als Leser immer den Eindruck hat, das hätte sich wirklich so abspielen können, gerade auch das Ende ist erschreckend aktuell.
Das Cover passt mit dem großen Flugzeug und den bewaffneten Männern sehr gut zum Inhalt dieses Thrillers. Den Titel finde ich zwar passend, aber er spricht mich nicht wirklich an, hier hat wirklich der Klappentext mein Interesse geweckt – und das habe ich nicht bereut: Das Buch ist auf alle Fälle lesenswert!

Der Schreibstil selbst ist spannend und rasant. Man möchte immer noch ein Kapitel weiter lesen.★★★★★(5 von 5 Sterne) Zsadista, Kunde von Amazon.

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Kenia. In Armut und Krieg wächst der Junge Chiballa auf. Als sein Dorf überfallen und seine Eltern ermordet werden endet für ihn sein bisheriges Leben. Er wird aufgegriffen und als Kindersoldat ausgebildet. So fällt er in die gleiche Schiene, wie die Mörder seiner Eltern.
Deutschland. Alexander Hartmann hat keine einfache Kindheit. Die Mutter ist früh gestorben und der Vater ein Säufer und Schläger. Als Jugendlicher rutscht er ab und fällt in die Drogen- und Rockerszene. Doch er kann sich noch einmal raffen und schafft es zur Bundeswehr. Dort wird er vom Bundesnachrichtendienst als Agent angeworben.Bei beiden Männern läuft in ihrem Leben gewaltig etwas schief. Und doch haben beide miteinander zu tun und treffen aufeinander.Der Tanz der Gewalt hat begonnen.

„Herzschlag der Gewalt“ ist ein Thriller aus der Feder des Autors Matthias Soeder.

Das Cover hat mich direkt angesprochen. Die Grafik ist fantastisch, es passt einfach alles zusammen und ist genau mein Ding. Die Inhaltsangabe hat mir dann den Rest gegeben und ich musste das Buch unbedingt lesen.

Ich muss gleich zu Anfang erwähnen, dass das Buch wirklich nichts auslässt. Fast würde ich behaupten, dem Buch müsste eine „FSK 18“ aufgedruckt werden, denn für zarte Gemüter ist die Story nun wirklich nicht gedacht.

Die Geschichte von Chiballa ist von Gewalt geprägt. Und dies bringt der Autor ganz deutlich rüber. Als Kind hatte Chiballa kaum Gelegenheit zu lernen was Liebe, Freundschaft und Familie bedeutet. Auch sonst wurde ihm keine Ausbildung zuteil. Dies wirkt sich auf sein weiteres Leben aus. Im Grunde ist er ein kleines, dummes, bockiges Kind geblieben. Aber im Laufe seines Lebens hat er gelernt, dass man durch Brutalität Macht und Geld erlangen kann. Diese Brutalität lebt er auf der einen Seite komplett aus. Auf der anderen Seite ist er halt auch noch das Kind, das nicht sehr weit denken kann.

Die Figur von Chiballa ist sehr brutal in ihrer Art beschrieben. Ich finde allerdings, dass sie sehr realistisch dargestellt wurde. Gerade diese Kapitel sind auch mehr als heftig geschrieben.

Die Figur um Alexander finde ich auch sehr realistisch gehalten. Den Werdegang fand ich sehr interessant. Alexander hat zwar auch seine Haken und eine gewisse Brutalität wohnt in ihn, trotzdem bricht er nicht so aus sich heraus, wie Chiballa. Man merkt da schon, dass er in einem anderen Land auf die Welt kam.

Der Schreibstil selbst ist spannend und rasant. Man möchte immer noch ein Kapitel weiter lesen.

Ich muss wirklich sagen, dass ich selten so ein durchweg gelungenes Werk gelesen habe. Es passt für mich hier wirklich alles, das Cover, der Inhalt, der Schreibstil.

Das Einzige, was mir nicht ganz gefallen hat, war am Schluss das Pünktchen „heile Welt“ auf den letzten Seiten des Buches. Es passte für mich nicht ganz, dass es am Ende so abgelaufen ist. Mehr möchte ich dazu nicht schreiben, sonst müsste ich spoilern.

Ich kann nur sagen, besser kann man so ein Buch nicht schreiben. Ich kann es wirklich nur weiter empfehlen. Nur muss man sich halt darüber im Klaren sein, dass hier mehr realistische Gewalt vorhanden ist, wie in manch blutigem „normalen“ Thriller. Oft werden da einfach nur kranke Ideen aufgeschrieben, die aus reiner Fantasy entstanden sind. Hier handelt es sich aber leider um die Realität und Brutalität des echten Lebens. Man muss beim Lesen also starke Nerven mitbringen.


Das Buch war von Anfang bis Ende spannend und ich habe es in kurzer Zeit komplett gelesen. Man sollte es gelesen haben denn es ist viel Wahrheit dabei. Dem Autor ein großes Lob.★★★★★(5 von 5 Sterne)  M. Kissing, Lovelybooks.

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Ein besonderes Buch. Direkt und klar aufzeigend was es für Menschen gibt. Sind das noch Menschen?? Auf der anderen Seite wird auch die Seite aufgezeigt welche gegen solche Radikalen kämpft bzw. versucht zu kämpfen. Es zeigt deutlich das oft nicht alles gezeigt wird wie es wirklich ist. Das Buch zeigt auf direkte Weise was aktuell so los ist. Man muss Thriller mögen damit man dieses Buch gut findet, es versteht und damit umgehen kann, nicht für jeden was! Das Buch war von Anfang bis Ende spannend und ich habe es in kurzer Zeit komplett gelesen. Man sollte es gelesen haben denn es ist viel Wahrheit dabei. Dem Autor ein großes Lob.

Gelungener und detailreicher Thriller. Ein tolles Buch und eine Bereicherung. Ich würde mich freuen, auch das nächste Buch lesen zu dürfen.★★★★★(5 von 5 Sterne) Amazon Kunde

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habe diese Buch sehr genossen.
Es ist ein Thriller, der seinen Namen verdient und der Lust auf mehr macht.
Diese Story hat eine großartige Spannungkurve, welche mit jedem Kapital zu nimmt und auch keinen Hänger aufwiest. Auch finde ich, das dieser Roman viele Details aufweist, die darauf schließen, das der Autor eine großartige Recherchearbeit geleistet hat. Es wurde auf jedes noch so kleine Detail erwähnt, so dass die Handlung flüssig und süchtig nach mehr macht.
Diese Story lädt ein, über unsere Welt, vorhandende Parallelwelten nach zu denken. Was Vorstellungen, Moral und Geschehen in der Welt mit uns machen. Und vorallem nicht immer nur die eigene Vorstellung als die “Richtige” anzusehen.
Es gibt Geschehen, von denen ein normaler Bürger nichts erfährt.Ich habe mit diesem Buch einen neuen Autor für mich gefunden und freue mich jetzt schon auf ein neues Buch von ihm.

Man kann nicht so schnell lesen, wie man weiterlesen möchte. Ein Erlebnis. chicken-ran” aus Lovelybooks

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Ein sehr außergewöhnliches Buch. Bösartig und Brutal! Es zeigt die “Bestie Mensch” in Reinform. Aber auch die Gegenseite, den Kampfgeist, gegen solche vorzugehen. Doch es zeigt auch, was auf unserer Welt los ist und meist nicht so gezeigt wird und/oder untergeht. In diesem Buch ist sehr viel Wahrheit versteckt, welches bestimmt nicht für jeden Menschen etwas ist.Der Schreibstil hat  mir auch sehr gelegen und auch wenn das Buch so brutal war, fesselte es einen und zog es in seinen Bann. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen.
Ich finde das Buch sehr empfehlenswert, aber für niemanden, der schwache Nerven hat. Denn für mich zeigt es ein  sehr großes Stück Wahrheit in seiner reinsten Form.

GÄNSEHAUTFEELING! Das war voll der Wahnsinn. Ich habe gestern jede Sekunde die ich erübrigen konnte gelesen. Bin schon von meinem Mann angemeckert wurden:-).  Ganz ehrlich ist das einer der besten Thriller die ich in diesem Jahr verschlungen habe.Vielen Dank für das tolle Leseerlebnis. SiWel, Weltbild.de

 

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Dieser Thriller hat es in sich. Nach einer schlaflosen Nacht weiß ich immer noch nicht so recht wie ich das was ich hier erlebt habe in Worte packen soll.
Der Titel Herzschlag der Gewalt sowie das Cover und der Klappentext weisen bereits darauf hin das es hier ordentlich zur Sache geht. Terroristen, Drogenhandel, Schmuggelei, Piratismus – hier wird eigentlich nichts ausgelassen. Alles angetrieben von der menschlichen Macht sowie deren Giergelüste.
Erzählt wird hier in einem Tagebuchstil in zwei Erzählsträngen. Anfangs mit großen Zeitsprüngen, die mich zuerst ein wenig irritiert haben. Im weiteren Verlauf habe ich dann gemerkt das es nur dazu dient die beiden Protagonisten besser kennenzulernen.
Ehrlich gesagt habe ich die Kapitel dann regelrecht verschlungen.
Der Autor Matthias Soeder hat eine wunderbare Art zu schreiben.
Klar, einige Szenen sind sehr brutal, lassen einen während des Lesens den Atem anhalten und man merkt wie einem so langsam die Gänsehaut hochkrabbelt, aber zum gelegentlichen Durchatmen und Luftholen gibt es dann immer mal wieder ganz normale Szenen –  sowas wie Liebe oder einen Kühlschrank wo der Joghurt vor sich hinschimmelt.Der Schreibstil ist faszinierend. Das ist alles so toll dargestellt, angefangen von den Charakteren bis hin zu den verschiedenen Ortschaften und Geschehnissen – Wahnsinn – Da ist mir für meine eigene Fantasie kein Freiraum mehr geblieben. Brauchte ich hier aber auch nicht.
Wirklich erstaunlich für ein Erstlingswerk.Mein Fazit: Wer mal wieder einen richtig guten Thriller lesen will, der sollte die Protagonisten Alexander und Chibala unbedingt kennenlernen. Übrigens, wer eher zart beseitet ist dem rate ich davon ab.

Es ist und bleibt spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Ist sehr gut und verständlich geschrieben.
(Gertraud A.)

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Also Thriller sind nicht so mein Ding. Aber dieser ist unglaublich spannend geschrieben. Schon das Cover hat mich animiert zum Kauf dieses Buches. Es ist und bleibt spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Ist sehr gut und verständlich geschrieben. Die Kapitel sind nicht allzu lang, so dass man das örtliche Geschehen genau verfolgen kann.
Allerdings ist dieses Buch nichts für Liebesroman-Leser. Hochspannung und Aktion sind garantiert. Gewaltszenen werden naturgetreu geschildert und sind somit nichts für schwache Nerven. Wer Thriller mag, muss dieses Buch unbedingt lesen. Ich konnte mit dem Lesen gar nicht mehr aufhören, so war ich gefesselt. Dieses Buch ist absolut weiter zu empfehlen.

So. Gerade fertig gelesen! Ein tolles Buch. Sehr spannend bis zur letzten Seite. Ich freue mich schon auf Dein nächstes Buch SPANNUNG PUR (Marcus L. Facebook)


… Dann begann ich zu lesen und entdeckte ein Buch, dass ich kaum und nur sehr widerwillig wieder aus der Hand legen konnte.
★★★★★(5 von 5 Sterne) Amazon Customer

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Als ich diesen Roman empfohlen bekam, war ich zunächst sehr skeptisch. Das Genre Thriller insbesondere in Verbindung mit Terrorismus oder Spionage sind nicht nach meinem Geschmack und ich empfinde diese Bücher meist als sterbenslangweilig.
Dann begann ich zu lesen und entdeckte ein Buch, dass ich kaum und nur sehr widerwillig wieder aus der Hand legen konnte.
Parallel erzählt der Autor mehrere Handlungsstränge: als erstes den eines deutschen Frachtpiloten, der seine Tätigkeit nutzt, um als Agent im Ausland bei der Terrorbekämpfung und bei der Bekämpfung von Drogenhandel mitzuwirken, dann den eines afrikanischen Kindersoldaten, der später zu einem gefürchteten Piraten und Terroristen aufsteigt und im Hintergrund den eines deutschen Industriellen, der Terroranschläge einsetzen möchte, um hohe Börsengewinne einzustreichen .
Die von Schicksalsschlägen geprägten Lebensgeschichten des Deutschen Agenten und des afrikanischen Terroristen nehmen geschickt ineinander verschachtelt den Großteil des Buches ein.
Die plastische Schilderung der Charaktere und ihrer Taten, die nicht selten auch von Gewalt und Blut begleitet werden, ziehen den Leser in ihren Bann und lassen ihn mit der Story mitfiebern.
Unwillkürlich fragt sich der faszinierte Leser, wieviel autobiographisches in diesem Buch steckt.
Für zartbesaitete Leser ist das Buch tatsächlich ungeeignet, diese werden sich aber auch in den Reihen der Liebhaber dieses Genres selten finden. Die Gewalt- und Folterszenen sind der Geschichte angemessen und nehmen keinen zu großen Raum ein, sondern zeigen die Realität.

ABSOLUTE EMPFEHLUNG FÜR STANDHAFTE THRILLER-LESER.
Vom Stil und auch von der Geschichte her war das einer der heftigsten Thriller, die ich je gelesen habe, da kann nur noch Cody McFadyen mithalten. Ich vergebe daher gerne 5 Sterne und kann es standhaften Thrillerlesern wirklich beruhigt ans Herz legen. Es ist wirklich ein tolles Werk. ★★★★★(5 von 5 Sterne) Buchbloggerin Amy J. Brown.)

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Handlung:
Die Geschichte wird durch mehrere Handlungsstränge erzählt, was ich grundsätzlich gerne mag und mir hier sehr gut gefallen hat. Zum einen erzählt Alexander die Geschichte aus seiner Sicht. Wir bekommen mit, wie er zu Anfang selbst mit Drogen handelt, und dann aufsteigt bis zum Doppelagenten für den Bundesnachrichtendienst.
Außerdem bekommt der Leser mit, wie Chibala sich von einem Kind, dass eine Waffe in die Hand gedrückt bekommt, zu einem brandgefährlichen Terroristen entwickelt.
Irgendwann laufen dann die Fäden zusammen, was dem Autor wirklich grandios gelungen ist. Generell war der ganze Plot der Geschichte sehr gut und detailliert ausgearbeitet, bei mir kam nie Langeweile auf, die Spannungskurve habe ich als konstant hoch empfunden. Ich habe das Buch deswegen in zwei Tagen mit jeweils ungefähr zweihundert Seiten durchgesuchtet, weil ich es kaum aus der Hand legen konnte.

Figuren:
Alexander ist als Frachtpilot ein gefundenes Fressen für Drogenschmuggler, und damit auch für den Geheimdienst. Niemand kontrolliert ihn, wenn er am Flughafen landet und abhebt, und kennt sich gut am Flughafen aus. So wird er als Frachtpilot in eine Fluggesellschaft eingeschleust und soll undercover mit den dicken Fischen der Drogensezene in Kontakt treten.
Chibala lernt schnell, sich mit seiner Waffe zu behaupten, um an das dicke Geld zu kommen. Zusammen mit seinen Männern setzt er seine Interessen skrupellos durch und macht auch nicht davor Halt, seine Opfer zu vergewaltigen und richtig leiden zu lassen, bevor er sie freilässt oder tötet.
Die beiden unterscheidet zwar eine Menge, aber sie sind sich auch ein wenig ähnlich, was mir sehr gut gefallen hat. Beide wollen mehrere Male aufhören, machen dann aber doch weiter, weil sie schon zu tief drin hängen.

Schreibstil:
Bereits im Prolog wird klar, wie krass der Schreibstil vom Matthias Soeder ist, als jemand einem Rudel Hyänen zum Fraß vorgeworfen wird. Die Sätze sind kurz, aber sehr prägnant und viele Ereignisse werden durch den detaillierten und bildhaften Stil real. viele Szenen habe ich vor meinem inneren Auge vorbei ziehen sehen, was ich teilweise richtig heftig fand. “Herzschlag der Gewalt” ist deswegen nichts für schwache Leserherzen.

Fazit:
Vom Stil und auch von der Geschichte her war das einer der heftigsten Thriller, die ich je gelesen habe, da kann nur noch Cody McFadyen mithalten. Ich vergebe daher gerne 5 Sterne und kann es standhaften Thrillerlesern wirklich beruhigt ans Herz legen. Es ist wirklich ein tolles Werk.


Immer wenn ich dachte: “Himmel, wie kommt er da jetzt raus?”, hat mich Herr Söder stets aufs neue mit seiner Kreativität überrascht. ★★★★★(5 von 5 Sterne) Amazon Customer

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Söder’s Erstlingswerk passt viel besser zu einem guten Whiskey und dem alten, abgewetzten Ledersessel in Patina Optik, wo Sie es sich zum Lesen so richtig gemütlich machen können. Vor einem knisternden Kamin haben Sie gleich die passende Atmosphäre für diesen actionreichen Thriller geschaffen. Legen Sie die Füße hoch und tauchen Sie in eine spannungsgeladene Geschichte mit viel Sinn fürs Detail ein.Der Thriller beginnt mit einem aufregenden Prolog, der den Leser direkt am Anfang abholt. Zunächst wissen wir nicht, um wen es sich handelt und warum diesem Jemand solche Grausamkeiten angetan werden. Vielleicht haben auch Sie eine Vermutung, wenn Sie die ersten Seiten lesen. Ich für meinen Teil wurde auf jeden Fall überrascht, denn damit hatte ich nicht gerechnet. ‘Herzschlag der Gewalt’ bleibt auch in den folgenden Kapiteln unvorhersehbar. Immer wenn ich dachte: ‘Himmel, wie kommt er da jetzt raus?’, hat mich Herr Söder stets aufs Neue mit seiner Kreativität überrascht. Genauso sollte es bei einem guten Action-Thriller sein!Im Mittelpunkt der Story steht der Hauptprotagonist Alexander Hartmann. Allerdings sind mit seiner Figur viele andere Handlungsstränge unwiderruflich verknüpft und so wird der Leser nicht nur in seine persönliche (Leidens-)Geschichte eingeführt, sondern erhält auch einen Einblick in die Gedankengänge und Vorhaben anderer Charaktere. Matthias Söder schafft es alle Storylines am Ende der Geschichte miteinander zu verbinden, sodass jedes Ereignis, jede Handlung und jedes Kapitel auf einen großartigen Showdown hinauslaufen. Ich will gar nicht allzu viel vorweg nehmen, denn es lohnt sich wirklich diese polarisierende Geschichte selbst zu lesen. Mir haben besonders gut die vielen sehr gut recherchierten Details gefallen, die Matthias Söder mit einer großartigen Mischung aus Fiktion und Wirklichkeit verbindet.Einen kleinen Hinweis möchte ich jedoch am Ende der Rezension geben, denn ‘Herzschlag der Gewalt’ ist definitiv nichts für schwache Nerven. An einigen Stellen musste ich selbst die Luft beim Lesen anhalten, denn auch die Gewaltszenen sind sehr detailliert ausformuliert. Daher empfehle ich das Buch besonders für Liebhaber des Genres. Sie werden mit ‘Herzschlag der Gewalt’ definitiv auf Ihre Kosten kommen!!!’Herzschlag der Gewalt’ besitzt alles, was ein guter Action-Thriller braucht: eine ordentliche Portion mutiger Held, ein paar Kilo verrückte Gegenspieler, eine explosive Mischung aus Gewalt, Realität sowie Fiktion und eine kleine Prise weiblichen Charmes.

MEIN FAZIT – VORSICHT SUCHTPOTENZIAL!
Spannend, fesselnd, kribbelnd und unter die Haut gehend – als wäre ich mittendrin.★★★★★(5 von 5 Sterne) Amazon customer

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Titel, Genre und ein noch unbekannter Schriftsteller – warum sollte ich dieses Buch lesen?
Eine packende Kurzgeschichte von Matthias Söder […] hat mich infiziert. Wenn jemand eine Kurzgeschichte schon so fesselnd und hautnah schreibt, was geschieht dann in einem ganzen Buch?…die Fortsetzung – einmal angefangen und man kann nicht mehr aufhören weiter zu lesen.
Der Autor ermöglicht mit seinem lockeren, bildhaften und selten wiederholendem Schreibstil ein Eintauchen in die Handlung, man hat das Gefühl mitten drin zu sein und kommt nicht mehr davon los. Die Beschreibung der Szenen und des Umfeldes sind so prickelnd, fesselnd und detailliert, die eigene Phantasie kann beim Lesen völlig pausieren. Er beschreibt Handlungen, Eindrücke, Gesten und Örtlichkeiten so hautnah, ich konnte es förmlich mit allen Sinnesorganen spüren. Faszinierend, wie er es schafft mich als Leser in die Handlung einzubeziehen.Für mich eine Entdeckungsreise! Mein Fazit – Vorsicht Suchtpotential!

Mit seinem Erstlingswerk legt Matthias Soeder, der im wahren Leben ebenfalls als Frachtpilot unterwegs ist und somit weiß, worüber er hier schreibt, gleich einen ungemein packenden Agententhriller vor, der mich auf ganzer Linie überzeugen konnte.★★★★★(5 von 5 Sterne) Amazon customer

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Die gut aufgebaute Geschichte strotzt nur so vor Spannung und überraschenden Wendungen, enthält aber auch eine große Anzahl an expliziten Gewaltszenen (Der Titel des Buches ist hier wirklich Programm.), die wenig bis nichts auslassen und somit sicherlich nicht jedermanns Sache sind. Hier gehören sie aber absolut zur Geschichte dazu und kommen nur in wenigen Ausnahmefällen etwas zu überzogen rüber.Zu Beginn lässt sich der Autor Zeit, den Werdegang und den Hintergrund seiner Hauptfigur Alexander Hartmann ausführlich zu beschreiben und stellt dabei die Lebensgeschichte des Afrikaners Chibala, der im weiteren Verlauf zum großen Gegenspieler von Alexander wird, gegenüber. Bei beiden Figuren verzichtet der Autor weitestgehend auf die klassischen Gut-und-Böse-Klischees und schafft so zwei ungemein lebendige und vielschichtige Charaktere, die die Geschichte über die gesamte Länge des Buches tragen.Der größte Teil des Buches spielt auf dem afrikanischem Kontinent, einem frischem Schauplatz, der noch nicht so oft in Krimis und Thrillern vorkommt. In den Beschreibungen zu Land und Leuten beweist der Autor seine Kenntnisse bzw. seine gute Recherchearbeit zu den Schauplätzen und der Geschichte den Kontinents. Dies trägt auch einen gehörigen Anteil zum überzeugenden Gesamtergebnis bei.Wer ein Faible für spannende Agenten-Thriller hat und sich von den Gewaltbeschreibungen nicht abschrecken lässt, wird hier bestens unterhalten.
Auf weitere Bücher des Autoren kann man schon sehr gespannt sein.